Die subtile Störung der Rechtssphäre bei uns allen

Von Kindheit an, jedenfalls beim Durchlaufen der Schule. Und später dann im Arbeitsleben, wie man es so verharmlosend nennt. Dort wird durchgehend ein Verhalten an den Tag gelegt, d.h. von allen kollektiv mitgetragen, weitervererbt, und systemerhaltend - und neu erzeugend - vollzogen.

Dass man einen oder mehrere andere nicht für voll nimmt. Dass der Betroffene, man ist es eben immer wieder selbst, in seinem Wesen nicht an- bzw. ernst genommen wird.
Das demjenigen sein innerer Impuls, was in an derjenigen Stelle, an dem Ort und Zeit an der er gerade da ist aus einem inneren Motiv ist und dort wirken kann bzw. eher könnte, wenn eben nicht dieser aufstülpende Prozess da wäre. Dass das um einen herum Dinge besser weiß, besser kann, das alles was es geben soll es schon gibt und man so gut wie keinen Beitrag leisten kann, keine der einen selbst im seelischen weiter bringt.

Da sind die Einrichtungen dieser Welt, die Firmen, Betriebe, Organisationen und Strukturen, und die sind einfach so da und sind schon okay, sind einfach zu akzeptieren. Und was sie so treiben, ist schon das maximal Mögliche, für uns Menschen.
Es gibt da nichts wohin der Mensch gehen, wachsen könnte. Die Brillianz, das wunderbare Scheinen von Menschen, die ihr Selbst leben, - ja das Selbst will immer leben, es ist die heilende Kraft in einem, es will sich offenbaren, zeigen, doch dies wird von den Gegenkräften stets unterdrückt.

Um diese Selbstverwirklichung manifestieren zu können braucht das Individuum eine kognitive Einsicht in diese Abläufe. Was um einen herum existiert, wer man selbst ist, seine eigenen Schatten und das eigene Vermögen, dass dies einem graduell fortschreitend klar werde, dies ist ein grundlegendes Element des erstrebenswerten Menschenbilds, so lehrte mich die Auseinandersetzung mit der Dreigliederung bisher.

Dass die Grundstimmung, der Ort, an denen Menschen ihre täglichen Verrichtungen tun, etwas haben sollte was man eine Willkommens-Atmosphäre nennen könnte – so möchte ich es bezeichnen. Etwas das einen aufnimmt, so sein lässt und dann auf den Impuls aus einem selbst antwortet mit etwas kognitiv aufbereitetem, hier ist es soundso, die Prozesse der drei Glieder transparent zeigt, zeigen kann durch die Mitmenschen, was ist hier der Geist, hier ist der Mensch und er soll seinen Geist einklinken, er ist ja eh immer eingeklinkt, aber eben er darf da in Gänze andocken,
Das die wirtschaftlichen Notwendigkeiten, die organisational aufgebauten Strukturen klar und transparent sind, dass darf rüberkommen, so dass man arbeiten kann und in Nullzeit ein Gespür für die Bedürfnisse bekommt, für Kollegen, Mitarbeiter, Kunde und alle, dass man erkennen kann wo kann ich maximal nützlich sein.

Und dass man eben Vereinbarungen am Handeln ablesen kann, dass die Menschen in Freiheit miteinander interagieren und man sieht diese Rechtssphäre ist unmittelbar aus dem Geistigen der Menschen ableitbar,
Um mal die drei Glieder durchzuexerzieren. Und hoffentlich es in paar schöne Worte gekleidet zu haben.

Dies ist für mich sozusagen, wie ich es grad benennen möchte, eine neue Herangehensweise an die Grundrechte des Menschen, eine Umschreibung des Begriffs der Menschenwürde.
Eben unmittelbar an das Praktische geknüpft, eine praktische Anschauung, indem man hier das nötige was zu tun ist, was zu heilen ist, ablesen kann und umsetzen kann, indem man schaut, wo sind denn eben die Mängel, woran hapert es hier und da. -

„Ah ja, die Wirtschaftsabläufe sind nicht klar geschildert, es gibt kaum noch ein Unternehmensziel“ - zum Beispiel - „und man wird einfach abgestellt, mehr oder weniger krass halt und das kollektiv, der Drang und Zwang wird‘s schon richten und dann wird derjenige schon schuddeln.“
So in etwa als beispielhaft einen möglichen Mangel schildern.
Zu erkennen was ist in diesem aktuellen Holon, in dieser strukturellen Ebene des Seins, der Welt, fraktal gesehen das Problem, das Profil des Problems und des Mangels.
Ist es zusammenhängend mit dem entleerten Geistesleben, das ja prinzipiell immer die Krankheit der Welt darstellt, ja, das ist es natürlich eben immer. Dann kann ich Worte und Sätze und Formulierungen finden, meist in Suggestiv-Form und diese rhetorisch, künstlerisch, theatralisch an geeigneter Stelle anbringen um provokativ dies vor Augen zu führen und so also die Transformation zu unterstützen.

Dass heißt - ich gehe noch weiter auf diese wunderbare Erkenntnis ein, dass man praktische Verfahren haben kann – dass man ganz pragmatisch am sozialen Organismus selbst heilend wirken kann. Das man zwischen ideologischen Vorstellungen, Programmen und realem pragmatischem Tun unterscheiden kann und sich selbst verbessern kann um die Dinge praktisch anzugreifen.
So dass man früh sich eine Zufriedenheit mit dem eigenen Handeln ableiten kann.
Das man die Gegenkräfte mit einem Lachen im Herzen abblitzen lassen kann, wenn nämlich der eigene Verstand das angelernte einem entgegen schreit, das man die Realität nicht annehme und so weiter.

So dass in einem selbst der Traum weiter wirksam bliebt.

Und man das Vermögen behält, die Herzlichkeit um diese Offenheit und diesen würdevollen Umgang mit den Nächsten, speziell den Jüngeren zu leben.