Weblog

Neue Inspirationen - Neue Website

Hallo lieber Leser,

Diese Notiz dient dazu auf eine Website zu verweisen die das aktuelle Projekt dokumentatorisch gesehen, des Autors darstellt. In ihr fließen neue Impulse mit ein, und die bisherigen, wie die Dreigliederung in erweiterter Weise auch; Es geht auch wieder um praktisch gelebte Dreigliederung und den Aufbau von Gemeinschaften und den gesamten Prozess der Transformation im Sozialen.

Die Site firmiert unter dem Namen Selbst-Sozial-Transformativ-Kunst

und ist erreichbar auf https://sstk.uber.space

Vielleicht wird hier ab und zu auch noch was ergänzt, aber vorerst ist der Fokus auf SSTK

Charakterisierung der Glieder - hier: Rechtsleben

Die Glieder des Sozialen Organismus in ihren wesentlichen Eigenschaften zu charakterisieren - dass war mein Bestreben in der letzten Zeit.

Also in welcher Denkweise man jeweils in den Situationen bzw. den Einheiten des Zusammenlebens sich einfinden muss damit man versteht was läuft, was harmoniert, und was unrund läuft.

Rechtssphäre

Die zuletzt bearbeitete Sphäre ist die der Rechten und Pflichten. Wer muss was tun, wer hat das Recht auf etwas? Ist eine gewisse Gerechtigkeit spürbar? Es geht hier um einander fühlen, erfühlen wie es den Anderen geht, was anliegt für die Gruppe. Es ist Empathie erforderlich.

Es ist in gewisser Weise ein ständiger Abgleich. Es geschieht in kleinen Maßstäben, in Familie und kleinen Zellen des Zusammenlebens ziemlich automatisch würde ich meinen. Hoffentlich jedefalls.

Aus dem durchs Gefühl sich ergebenden Handlungsweisen und der immer wiederkehrenden Reflexion, wie es damit geht, werden Regeln abgeleitet, diese sind zuerst ja nur als Gewohnheiten verankert, durchs Aussprechen werden sie bewusst;

Die Ablösung der vorherigen gesellschaftlichen Ordnung vollzieht sich auf eine vielfach "mysteriöse Weise". Das Ideal einer Menschheit die sich gegenseitig als gleichberechtigt akzeptiert erfordert den Austausch in vielen Kreisen von klein bis groß. Die bisherigen Gesetze und Regeln müssen stückweise hinterfragt werden und in ihren Mißbräuchen aufgedeckt und von der Basis her neu erschaffen werden.

Das Recht das aus Überlieferung her galt, ist verwoben mit den Urteilen die aus einem Mangel an Geistesleben weiter ihr Unwesen treiben. Als Beispiel könnte man moralische Glaubensätze aus der Religionslehre und dergleichen nennen.

Die grundlegenden Rechte, die ja mit den universellen Bedürfnissen der Menschen zusammenhängen, sie müssen noch auf langem Weg bewusst werden; Das Bewusstmachen eines Bedürfnisses heisst noch nicht dass es unbedingt erfüllt werden muss; Wesentlich ist, dass derjenige in seinem Bedürfnis vom Umfeld wahrgenommen werden muß bzw. sollte: Der Heranwachsende, der sein Recht auf Teilhabe versucht auszuleben, der das Bedürfnis in gewisser Weise äußert, auf den kann man empathisch eingehen; die Erfüllung kann vielfach ja nicht ganz oder nur zum kleinen Teil gelingen, da die äußeren Umstände es nicht erlauben. Sei es dass man im Handwerk oder Landwirtschaft eine Maschine bedienen will, jedoch die Arbeitseinteilung es nicht erlaubt dass man in die Bedienung eingeführt wird, dies sei in diesem Fall mal als unabdingbar angenommen.

Dies geht so weiter bis in die Meso-Sphäre und in die großen Regionen. Es ist keineswegs nötig dass jeder überall mitredet, sondern es muss das allgemeine Gefühl präsent sein, dass ein jeder in gewissem Ausmaß gesehen wird, wahrgenommen wird.

So kann das zivile Zusammenleben bis in die höheren Einheiten durch Mitbestimmung und Teilhabe eine völlig neue Ausprägung erlangen. Die Verwaltenden und Umsetzenden von Beschlüssen und Entscheidungen, sind in stetem Kontakt zu den "Betroffenen", in der Region, gemäß Subsidaritätsprinzip; Und so wird dann so etwas wie Parteien, deren Programme und Werbung für Parteien und auch das bisherige Wahlverfahen von einer ganz anderen Qualität abgelöst werden.

Wie verhält man sich denn nun, bei der Transformation des Sozialen, dem Mitbestimmen, eben was zum Beispiel das Wählen betrifft? Aus meiner Erfahrung stellt es sich so dar, dass ich auch hier auf mein Gefühl achten darf und muß. Die Prozedur des Wählens, von der Reklame bis zum Urnen-Gang hat bei mir dann bald ein sehr schales Gefühl hinterlassen. Die gewisse Ohnmacht; Und wegen der angeblichen Selbstverständlichkeit des Vorgangs und Mangel an Vision findet man mit diesem Gefühl auch oft wenig Empathie von Anderen, hier haben sich Verhaltensweisen von Zynismus und Sarkasmus eingeprägt...

Hier würde dann der Prozess, das Reale Tun jeweils das leitende Element sein. Dies klingt nun erstmal abstrakt, dazu später mal.

Ausblick

Der Charakter des Geisteslebens und auch der des Wirtschaftens ist ein völlig anderer. Hierzu an anderer Stelle.

Freiheit und Soziales - Alltagsentscheidungen im Individuum

Einleitende Worte

Hier ein paar Absätze, über einen Sachverhalt, der mich schon lange beschäftigt. Es geht darum, wie man gemäß seiner Wahrnehmung der Welt, seinen Prägung, seiner Lebenssituation, seiner Lebensvision, nunja kurz gesagt, wie man jeweils entscheidet was man als nächstes tut / tun sollte / tun will - vor dem Hintergrund des Muss, ja - es hat stark, wie mir nun einfällt mit der Entwicklung des Menschen zur Freiheit gemäß Rudolf Steiner's Philosophie der Freiheit zu tun.

Also ich ringe da schon häufig enorm mit, es geht mir zuhause im Rahmen der Familie so und ebenso auch viel in meinem chaotischen Büro-Umfeld (was zumindest ein Trost ist für ersteres).

Und wenn ich mich meiner Forschung über die Zusammenhänge bei Zivilisationskrankheiten besinne, so fällt hier das Stichwort ADS und ADHS;

Das Tun des Einzelnen resultiert aus dem Sozialen

Die Aufgaben im aktuellen, sie resultieren irgendwie immer aus der Umgebung, aus dem Sozialen. Die Klarheit muss daraus sich ergeben, dass man gemeinsam die Dreigliederung weiter manifestiert.

Solange die Umgebung, Teile der Umgebung, manche Menschen noch wenig bewusst sind über eine Gliederung des Sozialen, solange sind wir in einem Umbruch, ein Umbruch der mitunter schwere Dimensionen annehmen kann. Von totalem Chaos, totaler Verwirrung, in der man über gar nichts mehr Bescheid weiss. Orientierungspunkte fürs Leben, eben das ist es was man als Mensch meist hat, früher vermehrt hatte, und durchaus oft wenig zu schätzen weiss. Dass der Verstand funktioniert, das nimmt man für selbstverständlich.

Beginnendes Nichtwissen, im Laufe der Sozialisation wird als normal vom Kollektiv gestempelt und klassifiziert und angefüllt mit Freizeitaktivität, eigentlich eher noch mit konsumorientierter Freizeitaktivität, ein Wegwerfen von Zeit, dass weder im sozialen Organismus handelt, noch im antisozialen sich der inneren Ruhe und Muße widmet.

Sondern ein Zwischending, ein fauler Kompromiss. Diese Dinge sind zahlreich, bilden Verkettungen und Hierarchien, ordnen sich um die strukturell für den sozialen Organismus essentiellen Dinge an, wie Fett um notwendiges Gewebe im Körper, sie tarnen sich mit Namen und Ruf als sinnvoll und unabdingbar.

Das menschliche Verhalten bildet Muster und Hierarchien von Pattern um diese Dinge und inkorporiert sie in das eigene Restselbstbild.

Impuls-Schreibe über Hintergründe sogenannter Narkolepsie

Wieder mal sooo müde... Was ist der wahre Grund?!!

Was ist es denn, das mir so zu schaffen macht, dass ich müde werde?

Oder besser: Super dass ich dies spüren kann, diese Entrechtung der Menschen, dieses erschlaffte Geistesleben - das da innerlich in mir etwas rebelliert. Das ist fürwahr ein wertvoller Zug in mir. Ich bin da absolut heil in dieser Beziehung, was das Gespür anbelangt. Nunja mein Bewusstsein wird getrübt, mein körper erschlafft, und damit leidet die Seele, man wird depressiv etc., die Umgebung nimmt nicht wahr wie es einem geht, sie sollte innehalten, erschrocken aufblicken und sagen: "olala es scheint, als ist da was faul in unserer Gruppe, denn dieser eine da, er klinkt sich ja gerade innerlich aus!"

Beziehung wurde kleingeschrieben

Tja, da sind wir beim Thema. Die "Gruppe", was soll denn das bedeuten? Früher war es die Schule, die Schulklasse, in die man gesteckt war, die ersten Handvoll Jahre lief ja alles ohne dass was auffiel. Ob man da selber schon viel gelitten hat ist im nachhinein schwer zusagen. Jedenfalls weiss ich dass die Gruppe und ich nicht die Möglichkeit hatten uns untereinander anzufreunden, ganz in Beziehung zu kommen. Ich hatte Bezug zu einer Handvoll Jungs, die ich als Freunde betitelte, weil das die Eltern so nennen taten, man hat den Begriff ja so gelernt. Doch dass alle in einer Lerngruppe eine herzliche Verbindung zueinander haben könnten, können sollten, davon war bei weitem nicht die Rede, nicht das Bewusstsein vorhanden.

Da beginnt ja im Grunde die Crux. Da muss man mal an anderer Gelegenheit nochmal genauer hinschauen.

Symptome in der Jugend - Und Anthroposophisches...

Jetzt zu der späteren Zeit, in der dann der Körper in seiner Funktionsweise beeinträchtigt wurde. Nehmen wir erstmal den Lebensleib / Ätherleib, whatever, dem es nicht mehr gelingt die Vital-Funktion so aufrechtzuerhalten dass der Kreislauf erhalten bleibt, dass der Astralleib nicht zuviele Resourcen verbraucht, um es mal so zu formulieren. Ich bin da nicht ganz firm, aber es ist ja wohl so, dass der Astralleib das seelische, psychische irgendwie gefühlsmäßig, und kognitiv bewältigen muss. Soviele Einflüsse und Eindrücke sind zu verarbeiten und im Seelischen, untergründig wie auch vordergründig, abzulegen, zu speichern, so dass sein Wirken nicht mehr im Einklang mit dem Äther- und physischen Leib ist.

Im Heute - Im Büro, die Rechtssphäre, die Kollegen

Jedenfalls wird man grottenmüde und weiss nicht warum!

Das Wissen und die Gedanken daran, dass den Menschen in meinem Umfeld eine gewisse Klarheit mangelt, dass sie nicht "gesehen werden" in ihrem Streben nach Qualität.

Dies ist nicht unerheblich, doch nun muss ich drauf zurückkommen dass ich selbst nicht gesehen wurde.

Wo bin ich geblieben?

Dass heisst vor der Schule entwickelte ich bereits Interessen, die keine Anknüpfung mehr hatten - an etwas das ich heute als "Geistesleben" bezeichnen darf.

Was meint denn "Geistesleben"? Dass heisst an eine interdisziplinäre, menschen-orientierte, "blablabla" Wissenschaft, an eine Forschergemeinde, an Älteste, die sich zum Beispiel mit der Astronomie oder Astrologie befasen, die Wissenschaft war ja schon lang in den Händen einer Wirtschaft des Ungeists - oder soll man da noch einen anderen dedizierten Begriff finden, eines Materialismus, der mit den technischen Möglichkeiten umgeht, abseits von moralischen und ethischen Anschauungen die menschengerecht sich orientieren. Dieses materielle Wirtschaften ist ja seit etlichen Generationen ein Selbstläufer. Und so hat, zum einen das Geistige Tun beim Heranwachsenden keine Anknüpfungen mehr, von einzelnen Personen im Kreise einer Kleinfamilie mal abgesehen.

Ein Onkel findet die Elektronik spannend und man konnte da mal als Lernender erkannt werden. Aber ein Kind - im abwertenden Sinne gemeint - ist man halt trotzdem. Leider. Pech gehabt. :-P

Gab es ein Leben vor der Naturwissenschaft?

Und anderes wird immer gern belächelt, als Fakt statuiert. Dass dieses Ringen um Wissen im naturwissenschaftlichen Bereich ja vielleicht schon die Folge ist von einer ursprünglicheren Angelegenheit, darauf kommt der Erwachsene gar nicht mehr.

Dass man eine künstlerische Ader hatte - die jeder hat, besser noch - ein jeder ist Künstler, schöpferisch tätig, im Spiel, im Umgehen mit den Elementen, im Sozialen - und er drückt sein Seelisches aus damit. Damit zusammenhängend (natürlich!) ist dann das Zelebrieren von Ritualen um die Spiritualität zu festigen, die beim Kleinkind vorhandene geistige Führung. Das Eingebettet-Sein in eine (dem Kind und Umfeld) unbewusste Geistigkeit wird nicht erkannt, ist in Vergessenheit geraten seit ein paar hundert Jahren. So hat ein jedes Kind eine wichtige "Rolle" oder als Begriff besser: eine Lebensaufgabe, die sicherlich sehr stark definiert ist durch das Zeitalter in der Bewusstseins-Entwicklung, ontogenetisch meine ich das; Also dass wir am Beginn des Bewusstseinsseelen-Zeitalter (Begriff von R.Steiner) nun in die Ära kommen, so dass Menschen von klein auf Individuen sind, die sich nicht mehr dem Wohle der Gruppe unterordnen können, jedenfalls nicht ohne zu verstehen was alles Sache ist. Und dass wir an der Schwelle stehen, auf dass wir unsere soziale Ordnung selbst aktiv gestalten werden, werden müssen. Dass die überkommene geistige Ordnung die über einige tausende Jahre in Traditionen weitergegeben wurde nun im Umbruch steht und auf eine neo-tribalistische Weise neu erfunden, definiert werden muss, durch Menschen, die aus sich heraus schöpfen. Davon eben ist viel viel zu wenig Bewusstsein da. Jedenfals bei einem Großteil der Menschen, die mit Kindern zusammenleben.

Dies alles ist schon eine Sache von epischer Dimension. Wie soll man denn da noch überhaupt auf einen grünen Zweig kommen??

Nun ja, diese wertvollen Gaben und Interessen werden verkümmern, so da nicht das Bewusstsein in der Umgebung da ist. Die Menschen sind das gewohnt, sie sind sich dessen zu einem überwiegenden Teil kaum bewusst.

So sucht der junge Mensch nach Ersatzhandlungen, nach den Dingen die ihm in seiner Umgebung ein gewisses Selbstgefühl verschaffen. Anscheinend waren die Menschen hoch begeistert, dass ich Hunderte von Fakten über unser Sonnensystem und weitere astronomische Dinge darstellen konnte.

Die Lawine der Ersatzhandlungen ist eine kollektive Lawine, die Menschen kennen sich gegenseitig nicht mehr anders und so wird es immer wieder gemeinsam "runderneuert";-) und als das Leben an sich festgelegt. Ein Selbstläufer und selbst-reproduzierendes Moloch ist das Ganze!!

Zurück zum Heute

Und nun?? wie ist es denn nun heutzutage? "Bist ja schon ein Großer" :-P

Hier und heute spüre ich die Zusammenhänge; Das Wissen um die Zusammenhänge der Geistesentwicklung der Menschheit ist natürlich etwas Wesentliches.

Ich begreife nun das sprichwörtliche Stochern im Nebel des absolut größten Teils der Menschen. Man wuchs auf in der Sozialisation dass eine große Profession da draussen ist, dass es komplizierte Berufe gibt und die Menschen sich nunmal in ihrem tollen Fortschritt sich die Erde untertan gemacht haben. Und diese Prägung geht natürlich nur Stück für Stück hinfort, sie transformiert zu dem Eigentlichen, das hier nur noch Stückwerk gefrickelt wird.

Das Wesen des Menschen

All die vielen wertvollen Wesen, mit einem geistigen Ursprung und Wesenskern, sie wissen nicht um ihre wahre Natur und ihre Gaben, sie haben sich so sehr daran gewöhnt dass sie keinen Überblick haben, kein Gefühl, kein Gespür für die Zusammenhänge, dass ihre Welt in etliche Teilwelten zerpflückt ist, dass ihre Kinder etwas beigebracht bekommen, dass sie nicht wissen wie es mit ihrem Leben in Zusammenhang steht. Und sie haben gelernt an dieses ungeheure riesige Wissenskostüm zu glauben dass seit Jahrhunderten wie auf den Schultern von Riesen um uns errichtet wurde. Es ist auf vielen ebenen miteinander verstrickt. Dass es ein Geistesleben geben könnte so dass alles Hand und Fuss hat, dass es ein gemeinsames Weben an einer Sphäre geben kann, davon haben sie keine Vorstellung. Wie nennt es Steiner? Seelentragend; ich mag das Wort.

Und wer das alles dann anfängt zu spüren, am eigenen Leib, der ist schon lange so weit verdorben dass er ganz gewiss nicht an der Welt zweifelt, sondern an seiner eigenen Gesundheit. Und da braucht man natürlich Hilfe. Die einem niemand geben kann.

Da muss man schon ein Münchhausen sein und sich selbst am eigenen Haarschopfe aus dem Sumpf ziehen.

Viel Glück! Und Segen! - Yes!

Integrale gelebte Dreigliederung

Integral gelebte Dreigliederung

Das geistige Potential

Ein jeder Mensch trägt in sich das Potential zur sozialen Heilung. Und womöglich heilt er, bzw. heilt durch ihn ja auch zu jeder Zeit so einiges; Natürlich kommt jedes Kind mit dem geistigen Schutz auf die Welt und dem Zugang der sich lange erhält, der heilend katalysieren kann, so man ihn lässt und es als geistiges Wesen wahrgenommen wird von seiner Umgebung und man es "lässt" = also seine Wirkung entfalten lässt.

Dreigliederung als Urbild

Der Mensch als solches ist das Singulär des großen sozialen Organismus und er trägt die drei Glieder in sich, bzw. ist aus dem selben Urbild geformt, mit Urbild ist gemeint die Dreigliederung des sozialen Organismus.

Wer suchet, der findet

Die aktuellen Probleme, oder soll man Herausforderungen sagen, die ein gewisser Mensch, ein Individiuum, Du, Ich, gerade im Leben bewältigen müssen, sind jeweils das genaue Komplementär des realen Potentials zu eben dieser Heilung. Diese, ob man es hermetische, oder allgemeiner esoterische Aussagen nennen soll, sind in keinster Weise etwas Neues, sie ist in vielen Weiseheitstraditionen zu finden. Ob die Verknüpfung mit dem Begriff der Dreigliederung neu ist, weiss ich nicht, ich kenne niemand der in dieser Richtung forscht und bin diesen Zusammenhängen nirgends vorher begegenet.

Integrale Perspektive

Hier kann ich gleich noch erwähnen, dass ich hier den Begriff der Integralen Perspektive hineinbringen will; Dieser ist Ken Wilber entlehnt, bzw will Wilber erweitern, will die integrale Bewegung erweitern um die soziologische geisteswissenschaftliche Forschung fussend auf Rudolf Steiner.

Ein jeder an seinem Platz

Würde man nun an Methodiken feilen, Coaching, therapeutische Ansätze, die dem Menschen untereinander dienen, ihnen ermöglichen jeweils miteinander herauszufinden, wo stehe ich, was sind denn die Glieder die ich als lebendig empfinde, was sind die Anteile die einem Misstand unterliegen, mein Lieblingsbeispiel, natürlich aus meiner Situation, das will ich gar nicht vertuschen hier, ist das Rechtsempfinden, das Erleben, wie die Menschen um einen selbst herum in ihrem Recht betrogen werden, ein Unrecht herrscht, dies ist ein seelisches Drama für mich, ich werde meines Bewusstseins beraubt, so ich nicht mit Willenskräften dagegen angehe - da bekomme ich "leider" (Ich Opfer ;-) Schlafanfälle, was man dann als Narkolepsie bezeichnet. Nunja, dies war gleich mal ein Beispiel bei dem es zu körperlichen Symptomen kommen musste, wo das Lernen halt dann irgendwann stattfand als das Leiden zu groß wurde. Man (ich) hat sich zu gewissen Erkenntnissen dann durchgerungen, wo man auf des Pudels Kern, die soziale Frage im gesamten verwiesen wurde, als Menschheitsfrage.

An einem Strang

Diese Methodiken eben, die dem Menschen ermöglichen sein inneres Erleben, seine Lebenssituation als ganzes sehen zu können, UND! und das ist wirklich unerhört, sie ermöglichen dies als ein homogenes Ding, eine durchgehend homogene anschauung mit seiner Empfindung, was in der Welt vor sich geht, also wenn er womöglich mitleidet an sozialen Problemen, politischen Situationen PLUS dass es das Reale einbettet, also die äußerlichen sogeannnten Tatsachen, sie nicht dualistisch aufspaltet von einem weg drückt UND letzten Endes werden die realen tatsächlichen Fragen und sozialen umstände in seiner direkten Umgebung angegangen, in stetiger Bearbeitung angegangen; Dies ist wahrhaftig das Mysterium, der wundersame Heilungsansatz, den man sich vorstellen kann, dem man begegnet ist.

Epilog... :-)

Natürlich ist das nun nicht wieder die Super-Methodik, tolle Ideen, wow, schulterklopf, die ausserhalb von uns wartete und nun - tja, (das alte Dilemma), umgesetzt werden muss. Sondern es ist etwas dass ein jeder Mensch, kraft seines Daseins bereits lebt, es ist das Leben an sich, es ist die Lebenskunst, das Transformatorische, das im organischen stets lebt.

Und ob ich das hier und so oder so gut oder eben nicht beschrieben habe, zeigt sich sowieso beim Leser. Ob es zum rechten Moment auf das ebenso vorbereitete bewusstsein trifft und sich entfalten kann, Neues in die Welt bringen kann. Umsetzungen zur sozialen Frage bewirkt.

Dies sollte nun mal ein weiterer Versuch sein, ein künstlerisches Tun, aus einem inspirativen Moment heraus, eine Tätigkeit im Geistesleben, und um all die Ebenen, Details, Zusammenhänge noch weiter zu beschreiben und dazu praktische methoden auszudenken, ist ja sowiso noch unmengen Arbeit nötig.

Wie oben so unten - Urbild Dreigliederung

Wie oben so unten - Urbild Dreigliederung

Es wird ja allerhöchste Zeit für einen neuen Blogeintrag. Die Pause hat sich so ergeben aufgrund immer weiter einströmender Erkenntnisse und dass soll heissen dass also durchaus viel geschehen ist. Ich hoffe das nun halb erzählerisch, halb sachtextmäßig rüberbringen zu können.

Die Essenz

Die Essenz, um gleich mal auf den Hauptgrund zu sprechen zu kommen, ist der Sachverhalt "Wie oben, so unten", der Hermetik, in Sachen der Dreigliederung. Dass heisst, das Wesen des Sozialen auf großer Skala entspricht den als soziale Gaben angelegten Aspekte im Menschen, im Kleinen. Sobald der Mensch, das geistige Wesen, in Erscheinung tritt auf dem irdischen Planeten hier, und er real oder potentiell in Kontakt tritt mit anderen, sprich also als Neugeborener quasi, ist das Soziale als Atmosphäre da, in der sich die drei Glieder zeigen, nachweisen lassen wenn man so will, wie zum Beispiel die gewisse Rechtssphäre die wir uns durch Offenheit und Mut zum Gefühl erhalten und weiter ausbauen müssen. Also dies als Beispiel eines der Glieder.

Transformations-Potential

Und die im Laufe der Sozialisation erfahrene Entfremdung bringt dann mit sich das jeweilige Potential der Transformation die man wiederum bewältigen kann, darf, soll, muss, um wieder die Punkte zu durchlaufen die einen ausmachen, wenn man hier einen seelischen Entwicklungsbegriff postuliert. Um nicht zu sagen schicksalshaft.

Beispiel fluktuierendes Berufsleben

Hier als Beispiel kann man die Veränderung im Laufe des sogenannten Berufslebens nennen, dass heisst aus der erstarrten, gewissermaßen künstlichen Art und Weise wie die Berufe und die Ausbildungswege im Äußeren festgelegt sind, wird man sich irgendwie lösen und hoffen einen Pfad zu gehen, der über all dem steht, ein Begriff des Berufs, der fluktuierend ist - da wo man gerade hin gerufen wird. Von Menschen um einen herum, die im Wirtschaftsleben miteinander herausfinden wer wo gebraucht wird.

Neue Impulse im Geistesleben

Auch - und das ist etwas dass ich auf sehr schöne Art erfahre, ist wie die Fähigkeiten im Geistesleben wieder erweckt werden können, wie bisher unbekannte küsntlerische Seiten an einem geweckt werden, wie ein Sinn für Soziale sich entwickeln kann und dann eben der vielfältige spirituelle Sinn: Der Geist ringt um seinen Platz in der Welt, könnte man sagen, er zeigt sich wenn man genau drauf achtet, in seiner bemitleidenswertesten Form im Zynismus als Humorform, beim Lästern über die skurrilen Umstände mit denen man in der Welt, z.B. in den Organisationen der verkommenen Wirtschaft, zu kämpfen hat.

Integraler sozialer Organismus

Und nun zum Meta-Gedanken, quasi gibt es ja nun für jeden Menschen, den einen aktuellen ansatz, den man als sozialer Arbeiter nun herausfinden kann, wo er die Glieder im sozialen Organismus an der Stelle wo er gerade steht, stärken kann, heilen kann, sich selbst in Einheit mit der umgebenden welt heilen kann. die müsste man noch genauer erklären, was ich hoffentlich bald tue, an der Stelle muss ich nun unterbrechen,

Die subtile Störung der Rechtssphäre bei uns allen

Von Kindheit an, jedenfalls beim Durchlaufen der Schule. Und später dann im Arbeitsleben, wie man es so verharmlosend nennt. Dort wird durchgehend ein Verhalten an den Tag gelegt, d.h. von allen kollektiv mitgetragen, weitervererbt, und systemerhaltend - und neu erzeugend - vollzogen.

Dass man einen oder mehrere andere nicht für voll nimmt. Dass der Betroffene, man ist es eben immer wieder selbst, in seinem Wesen nicht an- bzw. ernst genommen wird.
Das demjenigen sein innerer Impuls, was in an derjenigen Stelle, an dem Ort und Zeit an der er gerade da ist aus einem inneren Motiv ist und dort wirken kann bzw. eher könnte, wenn eben nicht dieser aufstülpende Prozess da wäre. Dass das um einen herum Dinge besser weiß, besser kann, das alles was es geben soll es schon gibt und man so gut wie keinen Beitrag leisten kann, keine der einen selbst im seelischen weiter bringt.

Da sind die Einrichtungen dieser Welt, die Firmen, Betriebe, Organisationen und Strukturen, und die sind einfach so da und sind schon okay, sind einfach zu akzeptieren. Und was sie so treiben, ist schon das maximal Mögliche, für uns Menschen.
Es gibt da nichts wohin der Mensch gehen, wachsen könnte. Die Brillianz, das wunderbare Scheinen von Menschen, die ihr Selbst leben, - ja das Selbst will immer leben, es ist die heilende Kraft in einem, es will sich offenbaren, zeigen, doch dies wird von den Gegenkräften stets unterdrückt.

Um diese Selbstverwirklichung manifestieren zu können braucht das Individuum eine kognitive Einsicht in diese Abläufe. Was um einen herum existiert, wer man selbst ist, seine eigenen Schatten und das eigene Vermögen, dass dies einem graduell fortschreitend klar werde, dies ist ein grundlegendes Element des erstrebenswerten Menschenbilds, so lehrte mich die Auseinandersetzung mit der Dreigliederung bisher.

Dass die Grundstimmung, der Ort, an denen Menschen ihre täglichen Verrichtungen tun, etwas haben sollte was man eine Willkommens-Atmosphäre nennen könnte – so möchte ich es bezeichnen. Etwas das einen aufnimmt, so sein lässt und dann auf den Impuls aus einem selbst antwortet mit etwas kognitiv aufbereitetem, hier ist es soundso, die Prozesse der drei Glieder transparent zeigt, zeigen kann durch die Mitmenschen, was ist hier der Geist, hier ist der Mensch und er soll seinen Geist einklinken, er ist ja eh immer eingeklinkt, aber eben er darf da in Gänze andocken,
Das die wirtschaftlichen Notwendigkeiten, die organisational aufgebauten Strukturen klar und transparent sind, dass darf rüberkommen, so dass man arbeiten kann und in Nullzeit ein Gespür für die Bedürfnisse bekommt, für Kollegen, Mitarbeiter, Kunde und alle, dass man erkennen kann wo kann ich maximal nützlich sein.

Und dass man eben Vereinbarungen am Handeln ablesen kann, dass die Menschen in Freiheit miteinander interagieren und man sieht diese Rechtssphäre ist unmittelbar aus dem Geistigen der Menschen ableitbar,
Um mal die drei Glieder durchzuexerzieren. Und hoffentlich es in paar schöne Worte gekleidet zu haben.

Dies ist für mich sozusagen, wie ich es grad benennen möchte, eine neue Herangehensweise an die Grundrechte des Menschen, eine Umschreibung des Begriffs der Menschenwürde.
Eben unmittelbar an das Praktische geknüpft, eine praktische Anschauung, indem man hier das nötige was zu tun ist, was zu heilen ist, ablesen kann und umsetzen kann, indem man schaut, wo sind denn eben die Mängel, woran hapert es hier und da. -

„Ah ja, die Wirtschaftsabläufe sind nicht klar geschildert, es gibt kaum noch ein Unternehmensziel“ - zum Beispiel - „und man wird einfach abgestellt, mehr oder weniger krass halt und das kollektiv, der Drang und Zwang wird‘s schon richten und dann wird derjenige schon schuddeln.“
So in etwa als beispielhaft einen möglichen Mangel schildern.
Zu erkennen was ist in diesem aktuellen Holon, in dieser strukturellen Ebene des Seins, der Welt, fraktal gesehen das Problem, das Profil des Problems und des Mangels.
Ist es zusammenhängend mit dem entleerten Geistesleben, das ja prinzipiell immer die Krankheit der Welt darstellt, ja, das ist es natürlich eben immer. Dann kann ich Worte und Sätze und Formulierungen finden, meist in Suggestiv-Form und diese rhetorisch, künstlerisch, theatralisch an geeigneter Stelle anbringen um provokativ dies vor Augen zu führen und so also die Transformation zu unterstützen.

Dass heißt - ich gehe noch weiter auf diese wunderbare Erkenntnis ein, dass man praktische Verfahren haben kann – dass man ganz pragmatisch am sozialen Organismus selbst heilend wirken kann. Das man zwischen ideologischen Vorstellungen, Programmen und realem pragmatischem Tun unterscheiden kann und sich selbst verbessern kann um die Dinge praktisch anzugreifen.
So dass man früh sich eine Zufriedenheit mit dem eigenen Handeln ableiten kann.
Das man die Gegenkräfte mit einem Lachen im Herzen abblitzen lassen kann, wenn nämlich der eigene Verstand das angelernte einem entgegen schreit, das man die Realität nicht annehme und so weiter.

So dass in einem selbst der Traum weiter wirksam bliebt.

Und man das Vermögen behält, die Herzlichkeit um diese Offenheit und diesen würdevollen Umgang mit den Nächsten, speziell den Jüngeren zu leben.

Dreigliederung in der Familie

Nun bin ich an etwas sehr spannendem dran, etwas das mich auch fortwährend persönlich betrifft, und zwar der Keimzelle der Gesellschaft - so nennt man es wohl - die Familie. Wie sind dort die Glieder vertreten? Wie bildet sich das Bewusstsein über die Glieder im heranwachsenden Menschen, darüber hatte ich ja schon geschrieben. Und auch die Frage wie man das Thema im Rahmen schulischer Bildung näherbringt, kam ja im Arbeitskreis schon auf und ich hatte einiges notiert.

Der Mensch als Rechtswesen, und das zum Begriff des Rechts und der Pflichten auch der Begriff der Bedürfnisse passt, wurde mir klar aus der GFK (Gewaltfreie Kommunikation). Dort habe ich erfahren dass die Bedürfnisse als universelle menschliche Bedürfnisse gesehen werden können, insofern man sie auf die wahren Bedürfnisse runterbricht. Hier kann man sich gegenseitig fühlen, den Mitmenschen als gleichberechtigtes Wesen erfahren indem man sich Methoden der Kommunikation erarbeitet um sich diese Bedürfnisse mitzuteilen und sich anzuhören. Die friedliche Kommunikation und Grundstimmung ist natürlich das erste und grundlegende was in der Familie bewahrt werden muss, bzw. wieder errungen werden muss und streit- und verletzende Situationen im Alltag sollen so gut es geht abgebaut werden.

Familie, dies kann mal grundlegend als Ort der Begegnung aufgefasst werden, miteinander leben und die Grundbedürfnisse bearbeiten, mit den vertrautesten Menschen; es sind also alle Bereiche und Glieder vertreten, und da ja die Prägungen und Muster der Kommunikation am verflochtensten sind, so sind Probleme und Mängel in den Gliedern am schwierigsten zu erkennen, der normative Vergleich mit Zuständen in der Gesellschaft usw. ist schwerlich anzuwenden bzw. muss bloße Theorie und hypothetisch bleiben.

Was ins Auge fällt ist natürlich, dass das Kind von Beginn an ein lernendes Wesen ist und es ist also schon mal in dem Kreis in einem soundso graduell reichen Geistesleben und in einer Atmosphäre wo es künstlerisch-kreativ tätig sein kann – oder auch eher weniger. Kulturelle Überlieferungen werden gepflegt, es werden auch durch Kinder mit starkem Wesen und eigenen Impulsen neue Traditionen und Rituale erfunden, erfunden werden müssen um nicht in Belanglosigkeit abzudriften in einem gesellschaftlichen Umfeld mit geschwächtem Geistesleben. Sobald allerdings die Kinder in die Schule gehen müssen/dürfen, wird dies auch auf neue Weise behandelt werden müssen, es wird hier eine gewaltige Verflechtung, mit eben dem von der Weltwirtschaft materialistischen Charakters dominiertem Schulwesen herangezogen.

Zum zweiten fällt auf, und mir ganz besonders ins Auge dass die Rechtssphäre und eben das Bewusstsein darüber ganz maßgebend ist, wie man als Mensch heranwächst und ob die Familie als starkes Element der Gesellschaft tauglich ist und sich bewährt, wenn man eine mitfühlende Beziehung gepflegt hat untereinander über all die Jahre, denn sobald die Umbruchszeit kommt, was gewöhnlich als Pubertät bezeichnet wird, sobald die Sozialisation ein Ausmaß angenommen hat, so dass die kollektiven Werte und Unwerte greifen, das heißt also die Mängel an Dreigliederung die kollektiv vorherrschen beim Jugendlichen sich manifestieren, dann eben werden fehlerhaftes, stiefmütterliches Behandeln der Rechtssphäre sich im Bruch voneinander zeigen.

Das Wirtschaftsleben, dass ich mir in der Mindmap als die üblichen hauswirtschaftlichen Tätigkeiten notiert habe, habe ich bisher nur am Rande für wichtig angesehen. Von brüderlichem Wirtschaften als Leitbild zu sprechen, erscheint mir zu hochgestochen, die Familie im modernen städtischen Leben, ist ja quasi so gut wie nie mehr eine produzierende sondern eine fast rein konsumierende. Es sind also die Aspekte der Versorgung - und diese nach eben den möglichst wahren Bedürfnissen - zu ermessen und gemeinsam zu bewerkstelligen.

Für die Mindmap und dauerhafte Einsichten lege ich einen Artikel im Buch hier an.

Freie individuelle Ziele vs. Gemeinsames Ziel 3-Gl.

Gestern war wieder unser Dienstags-Arbeitskreis „Soziale Frage“

Immer wieder erstaunlich auf welche Weise die Gedanken sich beflügeln und wie man jedoch auch auf sich selbst zurückgeworfen wird. Was es bedeutet, das Urbild, die Dreigliederung, das es etwas ist was schon da ist, im Geistigen und was in die Welt kommt, sich manifestiert, also eben kein Programm ist, und wie es eben zu greifen ist oft vielmehr durch die Mängel, durch das noch unfreie Geistesleben. Hierzu hatten wir passenderweise eine Stelle aus den Kernpunkten gelesen: (S.96)

Nur die unfreie Art des Geisteslebens hat bisher dieses soziale Gepräge nicht aufkommen lassen.

Für mich konnte ich auch oder erneut die Erkenntnis erringen wer oder was ich bin, welcher Art meine Inspiration ist, das ich Dreigliederung im hier und jetzt lebe (Das sind halt wieder so Phrasen: hier und jetzt!). Einer der Kollegen sagte es ist für ihn auch eine Menschheitsfrage, eine Sache des Mensch-Seins an sich, das hatte bei mir Anklang gefunden. Jedenfalls ist es ein Ringen miteinander und am Thema und wir versuchen uns gegenseitig zu achten, jedenfalls strebt in jedem von uns der innige Wunsch, die Welt zu transformieren und das Dilemma und Paradoxon ist ja das man irgendwie denselben Wunsch hat, aber doch noch die Hemmnisse da sind das man zu eigener Freiheit erwachen muss, dass heißt für unseren Kreis, warum und wieso sind wir gerade in dieser Zusammensetzung hier?

Nun ja weil es halt der einzige oder einer der wenigen Kreise ist die mit dem Thema in der Region beschäftigt sind, aber irgendwie muss man in freier Initiative mit dieser und jener Person Aktivitäten durchführen. So war mein Ansatz und meine Rede und ich versuche stets dahingehend zu motivieren und zu lenken, dass dies einfach getan wird in dem Mut das es schon das Rechte ist. Wir sprachen beispielsweise über Umsetzung, indem man Kontakte zu Betrieben sucht, die assoziativ handeln oder handeln möchten. Doch die wirtschaftlichen Assoziationen sind ja “nur” ein kleiner Teil vom „Gesamt-Dingens“ Dreigliederung! Wenn man nun das als Vorgehen des ganzen Kreises, der ganzen Gruppe unternimmt, so tritt ja doch meist das ein, dass man auf einen oder mehrere neue Menschen trifft und dann all die ganzen kommunikations- Dramen eintreten, dass man sich erst mal kennenlernen muss, das man erst mal sich über Sinn und Ziele sich verständigen muss, und das erst mal sehr viel geredet wird, viel zu viel, und vor lauter Wörtern wird dann übersehen und verpasst das der Geist schon längst das Urbild manifestiert.
Dahingehend suche ich stets aufmerksam zu machen.

Also gilt es, so das Paradoxon, das Hauptthema schlicht „zu vergessen“, beiseite zu schieben, und daran gar nicht mehr zu denken, sondern vielmehr individuell das zu machen was einem liegt, was „im echten Leben“ ansteht, wie in meinem Falle dass ich zum Beispiel einige Menschen nun in meinem Leben habe, die Kultushandlungen zelebrieren, natur-spirituell, Yoga und anderes tun und dazu eine kleine Gemeinschaft aufgebaut haben und ich spüre das ich ein, zwei Personen, die mir aus unserem Arbeitskreis ans Herz gewachsen sind mit den Anderen zu einem Treffen zusammenbringe und wir zum Anlaß von spiritueller Praxis uns kennenlernen und gegenseitig uns wahrnehmen und diese Inhalte austauschen, eben in Praxis, und somit das Geistesleben an sich bereichert wird.

Und ein anderer könnte eben die Handwerksbetriebe, die in seiner Gegend mit der ansässigen Waldorfschule zusammenarbeiten und deren Schüler dort praktizieren lassen, dort wie seine spontane Imagination war, mit dem Bewusstsein der Dreigliederung zusammenkommen und wer vom Kreis bei uns Interesse und Lust hat, dort praktisch wirtschaftlich assoziativ etwas zu veranstalten , dazu kommen kann, wie das aussehen könnte kann und muss ich im Moment nicht wissen, da es ja nicht „mein“ Impuls war, aber man kann sich natürlich schon dazu ein Format ausmalen wenn man nicht ganz doof ist. …

Wir lasen in den "Kernpunkten" ja auch das folgenden Absatz (S.96)

Aber die hier dargestellte An- schauung beruht nicht, wie man aus dem Vorangehenden ersehen kann, auf dem Wahnglauben, daß «der Geist» Wunder wirken werde, wenn diejenigen möglichst viel von ihm sprechen, die ihn zu haben meinen; sondern sie geht hervor aus der Beobachtung des freien Zusammenwirkens der Menschen auf geistigem Gebiete. Dieses Zusammen- wirken erhält durch seine eigene Wesenheit ein soziales Gepräge, wenn es sich nur wahrhaft frei entwickeln kann.

aus Freiheit, also gesundem Geistesleben ergeben sich von sich aus der gesunde soziale Organismus und da kam auch zum Schluss noch die Gretchenfrage bzw. der Gretchen-Kommentar, dass man dies ja auch bei uns im Kreis während der Treffen, der zwei Stunden bemerken kann, man argumentiert und der nächste der spricht redet oft gegen dass eigene und das soziale ist eben immer wieder ziemlich am darben. Das zeigt uns dass wir weiter nach der Freiheit des eigenen Geisteslebens streben sollten und dürfen, und uns absolut aussuchen können mit wem wir was zusammen machen.

Aus den traditionellen, konventionellen Gruppierungen ausbrechen. Um den sozialen Organismus erst zu ermöglichen sich selbst zu manifestieren.

Wahrlich eine Menschheitsaufgabe.

Und immer wieder ist man selber gefragt. Wie ich im Buch zur “Sprache der Bewusstseinsseele” von Carl Unger stehen habe: Der Mensch der diese Entwicklung erlebt, kann es als ungeheure Isolation empfinden.

Möge sie für viele nur ein vorübergehendes Empfinden sein.

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Rechtssphäre und ihre Störungen im Spannungsfeld von Familie und Schule

Die Problematik der Hausaufgaben und ihrer Erledigung nehme ich heute mal zum Anlass zu Betrachtungen über die Dreigliederung. Die Keimzelle des Sozialen - die Familie; und das etwas größere gruppen- artige, die Schule bzw. die Schulklasse in die die Kinder gehen, um sich zu bilden / gebildet zu werden; Und an Hand dessen lässt sich die Dreigliederung schon sehr gut begreifen.

Zur Familie hatte ich mir schon mal allerhand überlegt: Es gibt ein gemeinsames Wirtschaftsleben, den Haushalt sowie die materiellen Bedürfnisse, eine Rechts-Sphäre der Vereinbarungen, um es kurz anzureißen.

Und die Schule, die ja schwerpunktmäßig dem Geistesleben angehört, hat ja die Sphäre der Vereinbarungen, z.B. die Hausaufgaben. Sie ist aber, was eigentlich das wichtigste in diesem Kontext ist, basierend was das Rechtsleben betrifft auf dem Recht eines jeden Menschen auf Bildung, dass heißt vielmehr: Sie sollte es sein, denn in der heutigen Zeitlage ist dieses Recht verheddert und wurde zur banalen Schulpflicht. Das eigentlich anzustrebendes Recht auf Bildung, bzw. deessen Erfüllung kann auf Grund des allgemein abgeflachten Geisteslebens keiner mehr prüfen, denn was echte Bildung ist, die in Freiheit genossen wird, weiß schon kaum jemand mehr. Also blieb über die Jahre unserer einheits- staatlichen Gesellschaft nur noch das Durchsetzen einer Schulpflicht zu deren Anwälten laut der Landesgesetze immer mehr die Eltern wurden: Sie müssen ihr Kind in die Schule senden unter Strafandrohung, sie müssen die Hausaufgaben überwachen. Und so haben wir diese Verdrehungen und Irrungen der Sphären im Großen, sie wirken ins Kleine, in die Familie, hinein.

Und nun komme ich zum konkreten Anlass, dass heißt mir fällt nun eben ein, wie ich heute erlebte, dass die Tochter nach der Schule zur Mutter sagt: Ach bitte ich will erst Pause haben, Computerspielen bis zum (späten) Mittagessen, ca. eine Stunde und dann mache ich Hausaufgaben. Und wie es so oft kommt diese (unter Druck) gegebene Vereinbarung, wurde nicht eingehalten.

Dass meine Lieben so miteinander umgehen bringt dann schon mein Rechtsempfinden ins Trübe und ich suchte nach Wegen ihr das zu kommunizieren - dann war ich an einem gewissen Punkt auch harsch zur Tochter und sage: Mir ist es wichtig dass ich die Welt um mich herum einigermaßen verstehe und da widerspricht was ich hier mit Euch erlebe, ihr macht dies und das aus und dann ist es später anders ohne dass man es kommuniziert, ohne dass man sich füreinander interessiert und darauf wert legt dass ich es mitbekomme? Sieh doch, dass verstehst du, oder? Dass ist mein Grundbedürfnis, Verlässlichkeit, sich verstehen usw. und dass ist hier gar nicht erfüllt.
Und sie kam nicht dazu, d.h. sie hat gar nichts kommuniziert dazu, dabei bin ich da schon recht gut, stelle Ja/Nein-Fragen um durch Körper-Reaktionen es leichter zu machen im Gang zu halten, bzw. suggestiv fragen um die Antwort die derjenige sicherlich geben wird, bereits vorweg zu nehmen, so dass ich sie bei Stange halte, in Kontakt.
Nun ja, die Sache war auch vom Leben, vom Schicksalhaftem, biographischen her vorprogrammiert, und mit dem Zocken konnte sie einfach nicht aufhören und so wurde es wild. Und jedenfalls konnte ich sie verbindlich Drängen dass sie sich im selbigen Zimmer beruhigt anstatt wegzurennen, damit nicht wieder eine Wunde, eine Verletzung und ein Riss zwischen einander entsteht, bleibt. Und insofern ging das glimpflich hab.
Und eben der Anlass und das Sinnieren mit der Frau Mama führte mich zu einem etwas klareren Sicht auf diese Dinge, und Sachverhalte.
Im Grunde ist es die Pflicht der Kinder im Haushalt sich zu beteiligen, dass ist etwas das man schon aus Gefühl der Gerechtigkeit leicht verstehen kann miteinander, und das haben wohl die meisten auch noch beim kleineren Kind erlebt, wie es gerne und wunderbar interessiert mitwirkt. Ab der Zivilisationskrankheit „Pubertät“ plötzlich ist man dann Feind; Aber ich schweife aus - zurück zur Rechtssphäre, dass man diese Vereinbarungen und ihr mögliches Nicht-einhalten sehr leicht ahnden kann, also in dem man in wertschätzendem Gespräch sich auf die Bedürfnisse, die universellen gemäß z.B. Gewaltfreier Kommunikation(GFK). Dann würde Erziehung, die sogenannte, einfach werden.

Insofern man nach einigen Jahren Staatsschule jedoch schon diese anfänglich genannten Verwicklungen vielfach (er)lebt, ist die Sache schon so verworren, dass man sehr viel Liebe und innere Weisheit braucht um dies letztendlich noch zu transformieren.

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